BEV-aktuell April 2026
EDITORIAL
Liebe Leserinnen und Leser,
Eltern und Lehrkräfte sitzen im gleichen Boot: Kinder zu erziehen und auszubilden ist durch Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Smartphonekonsum viel anspruchsvoller geworden als vor 20 Jahren. Die aktuellen Ergebnisse des Deutschen Schulbarometers zeigen dabei eine besorgniserregende Entwicklung: Jedes vierte Kind gilt inzwischen als psychisch belastet. Gleichzeitig laufen auf change.org zahlreiche Bildungspetitionen, darunter auch mehrere mit bayerischem Bezug – ein klares Signal, wie groß der Handlungsdruck inzwischen ist.
Gerade weil tiefgreifende Reformen derzeit nur begrenzt vorankommen, braucht es jetzt konkrete Unterstützung für Eltern, Lehrkräfte und Schüler im Alltag. Der BEV setzt hier mit der Tagung „Activation is the key“ an und bietet von Mai bis Juli praxisnahe Impulse für einen aktivierenden und gesunden Umgang mit Lernen und Medien. Ergänzend dazu informiert unsere Arbeitsgruppe „Kindlicher Stress“ am 22.4. um 17 Uhr mit einem Vortrag von Dr. rer. nat. Andrea Hahnefeld (Technische Universität München) über den Zusammenhang zwischen früher Bildschirmzeit und Sprachverzögerungen sowie Verhaltensproblemen.
Nutzen Sie unsere zahlreichen Veranstaltungen, diskutieren Sie mit, gewinnen Sie neue Einblicke aus der Lernforschung und werden Sie selbst aktiv – gemeinsam können wir zum Wohl unserer Kinder jetzt schon viel bewegen!
Die Themen im Überblick:
- Gemeinsam Schule weiterdenken: Bildungstagung „Activation is the Key“ bietet ab 4. Mai 2026 Impulse für wirksames Lernen
- Noch schnell anmelden: Online-Vortrag zu Risiken und Chancen von digitalen Medien – 22.04.2026
- Verbandsanhörung zur Änderung des Schulgesetzes hinsichtlich des „Handyverbots“
- Online-Elternsprecherseminar – 19.06.2026
- Dyskalkulie – was Eltern wissen sollten
- Schulbarometer 2025/26: Viel Stress, wenig Chancen – und Mitreden? Eher nicht.
- Mit Zivilcourage gegen Gewalt einen Preis gewinnen – noch bis 22. Mai 2026 bewerben!
- Bundesweite Eltern-Umfrage zum Social-Media-Verbot
- Dies & Das
Viel Freude beim Lesen!
Ihr BEV-aktuell-Team
Gemeinsam Schule weiterdenken:
Bildungstagung „Activation is the Key“ bietet ab 4. Mai 2026 Impulse für wirksames Lernen
Die Anforderungen an Schule verändern sich rasant: Digitale Medien, KI und neue Lernwelten stellen Aufmerksamkeit, Motivation und Wohlbefinden von Schülerinnen und Schülern vor neue Herausforderungen. Lehrkräfte wie Schülerschaft haben aktuell eher das Gefühl, im Dauerlauf durch den Schulalltag getrieben zu werden – zwischen Lehrplan, Dokumentation, Zusatzaufgaben und gefühlt immer neuen Anforderungen. Zeit zum Durchatmen? Selten. Zeit für echte Beziehungsarbeit? Oft zu knapp. Nachweislich sinkt der Lernerfolg bei gleichzeitig steigender psychischer Belastung.
Indes weiß die Gehirnforschung genau, welche Hebel für erfolgreiches Lernen zu bedienen sind – und genau hier setzt der Bayerische Elternverband (BEV) an.
Mit der Bildungstagung „Activation is the Key“ lädt der BEV zusammen mit der Stadt Nürnberg zum zweiten Mal Schulen ein, Unterricht gezielt weiterzuentwickeln – auf Basis aktueller Erkenntnisse aus Gehirnforschung und Lernwissenschaft.
Letztere zeigen immer genauer, welche fünf Elemente Unterricht unterstützen können: Kooperation und Kommunikation, Abruf-Lernen und Training, Körper und Modelle, Vergleich und Variation sowie Erzählung und Bedeutung.
Wer diese fünf Elemente berücksichtigt, dem eröffnen sich im Schulalltag neue Perspektiven: Mehr Tiefe im Lernen bei gleichzeitig effizienter Nutzung der Unterrichtszeit – und Schülerinnen und Schüler, die gestärkt und motiviert ihren Lernweg gehen.
Die Tagung bringt führende Expertinnen und Experten aus Forschung und Praxis zusammen, u. a.:
- How the brain works – Dr. Barbara Oakley (Oakland University), international bekannte Autorin zu effektiven Lernstrategien
- Selbstgesteuertes Lernen – Prof. Dr. Klaus Konrad (Pädagogische Psychologie, PH Weingarten), Experte für selbstreguliertes Lernen
- Lernräume ohne Stühle – Kathy Hirsh-Pasek, Dr.rer.nat. Johanna Pareigis und Oliver Kunkel
- Differentielles Lernen – Prof. Dr. Wolfgang Schöllhorn, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
- Wir sind Körper – Dr. Martin Kramer, Unterricht als Abenteuer
Eine vorbereitende Online-Phase ab dem 4. Mai 2026 mündet in einer praxisorientierten Präsenzveranstaltung am 3. Juli 2026 in Nürnberg, bei der konkrete Unterrichtsideen entwickelt und direkt diskutiert werden.
Wir laden Sie ein, die Perspektive zu wechseln. Weg vom „noch mehr Input“, hin zur gezielten Aktivierung unserer Schülerinnen und Schüler. Der BEV setzt sich damit aktiv für eine moderne, zukunftsorientierte Bildung ein, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen aufbaut und Schulen dabei unterstützt, ihr Potenzial weiter zu entfalten.
Alle Informationen und den Link zur Anmeldung finden Sie hier.
Noch schnell anmelden: Online-Vortrag zu Risiken und Chancen von digitalen Medien – 22.04.2026
Die aktuelle Diskussion um digitale Bildung in Bayern zeigt: Jetzt ist der Moment, sich fundiert zu informieren. Wie wirken digitale Medien auf Kinder und Jugendliche – und was bedeutet das konkret für Schule und Familie?
Der Bayerische Elternverband lädt zu einem kostenlosen Online-Vortrag ein, der genau diese Fragen aufgreift und Orientierung bietet.
Referentin ist Dr. rer. nat. Andrea Hahnefeld von der Technischen Universität München. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Sozialpädiatrie des TUM-Universitätsklinikums rechts der Isar sowie am kbo-Kinderzentrum München und Mitautorin einer Studie, die einen Zusammenhang zwischen früher Bildschirmzeit und späteren Sprachverzögerungen sowie Verhaltensproblemen zeigt.
Nutzen Sie die Gelegenheit, Studienerkenntnisse aus erster Hand zu erhalten und sich fundiert mit den Risiken und Chancen digitaler Medien auseinanderzusetzen.
Mittwoch, 22. April 2026 um 17 Uhr, Anmeldung und weitere Informationen hier.
Verbandsanhörung zur Änderung des Schulgesetzes hinsichtlich des „Handyverbots“
Der Bayerische Elternverband (BEV) kann als Interessenvertretungen der Eltern zu geplanten Gesetzesänderungen Stellung nehmen, was wir auch regelmäßig tun. Im Rahmen der sogenannten Verbandsanhörung bringen wir praktische Erfahrungen und die Elternperspektiven ein. Dadurch erhalten die Landtagsabgeordneten zusätzliche Informationen über mögliche Auswirkungen eines Gesetzes auf Familien und Schulen.
Die aktuell beabsichtigten Änderungen des Bayerischen Gesetzes über das Erziehungs- und Unterrichtswesen (BayEUG) begrüßen wir im Grunde. Sie betreffen die bundeseinheitliche Umbenennung von „Schulen für Kranke“ in „Klinikschulen“, die private Nutzung digitaler Endgeräte im Unterricht, die Sprachstandserhebung bei logopädischer Behandlung, das jahrgangsübergreifende Lernen an Mittelschulen als Regelangebot, computerbasiertes Testen sowie eine Straffung der Regelungen zu Erziehungs-, Ordnungs- und Sicherungsmaßnahmen.
Zur Ausweitung des Verbots der privaten Nutzung digitaler Endgeräte im Schulgebäude und auf dem Schulgelände nahmen wir explizit Stellung. Zusammengefasst ist für den BEV die bloße Ausweitung des bereits bestehenden Verbots auf die weiterführenden Schulen bis einschließlich der siebten Jahrgangsstufe unzureichend, um den Gefahren und Risiken der Smartphones im Unterricht wirkungsvoll zu begegnen. Ein Verbannen der privaten Geräte aus dem Unterrichtsraum hingegen würde unseres Erachtens viele Probleme entschärfen.
Der BEV fordert daher eine Gesetzesänderung, die
- das Mitbringen privater digitaler Endgeräte in den Unterrichtsraum ausnahmslos untersagt,
- jedoch schulindividuelle Regelungen für die Nutzung der Geräte außerhalb des Unterrichts ermöglicht und
- schuleigene, auf minimales Ablenkungspotential und pädagogisch sinnvolle Anwendungen konfigurierte digitale Endgeräte für den Einsatz im Unterricht vorschreibt.
Hier können Sie unsere komplette Stellungnahme vom 14. April 2026 nachlesen.
Online-Elternsprecherseminar – 19.06.2026
Sie sind neu im Amt als Elternvertreter, schon erfahren oder interessieren sich dafür? Sie brauchen den Durchblick oder wollen erfahren, was sonst noch geht? Dann sind unsere Online-Abendseminare genau richtig für Sie. Hier erfahren Sie mehr zu Rechten, Pflichten und Gestaltungsmöglichkeiten als Elternvertreter. Anhand von Praxisbeispielen wird dabei der Handlungsspielraum der Elternbeiratsarbeit ausgelotet. Der voraussichtlich letzte Termin für dieses Schuljahr:
- Online-Elternsprecherseminar – Freitag, 19. Juni 2026, 18-22 Uhr, Anmeldung hier
Bei entsprechender Nachfrage bieten wir weitere Termine an. Zusätzlich beraten wir auch gerne individuell.
Diese Leistungen sind für unsere Mitglieder kostenlos, für Nichtmitglieder erheben wir jeweils Unkostenbeiträge. Weitere Informationen und die jeweils aktuellen Seminartermine finden Sie hier.
Übrigens: Die Erstattung der Kosten für diese Elternsprecher-Fortbildung kann unter Hinweis auf § 2 Abs. 4 Satz 2 AVBaySchFG i. V. m. Art. 3 Abs. 2 Nr. 5 BaySchFG vor der Maßnahme beim Sachaufwandsträger beantragt werden.
In eigener SacheWir weisen darauf hin, dass der Erhalt dieses Newsletters nicht automatisch eine Mitgliedschaft in unserem Verein bedeutet. Falls Sie es noch nicht sind, können Sie gerne bei uns als Vertreter einer Einrichtung oder Einzelperson Mitglied werden. Damit erhalten Sie von uns exklusive Informationen oder individuelle Hilfe und Unterstützung bei Fragen und Problemen innerhalb ihrer Schule. Wir freuen uns über jedes neue Mitglied, besonders über diejenigen, die mit Ideen und neuen Impulsen aktiv unsere Vereinsarbeit mitgestalten möchten. Informationen zur Mitgliedschaft finden Sie auf unserer Homepage oder wenden Sie sich an unsere Geschäftsstelle. |
Dyskalkulie – was Eltern wissen sollten
Hinter anhaltenden Mathe-Problemen kann mehr stecken: Dyskalkulie – auch Rechenstörung oder Rechenschwäche genannt. Trotz normaler Intelligenz haben Menschen mit Dyskalkulie große Herausforderungen im Umgang mit Zahlen, Mengen und Rechenoperationen. Schätzungen zufolge sind etwa 3 bis 7 Prozent der Kinder und Jugendlichen betroffen.
Wichtig für Eltern: Dyskalkulie ist kein Zeichen von Faulheit oder mangelnder Übung. Betroffene Kinder brauchen gezielte Unterstützung und vor allem Verständnis. Frühzeitiges Erkennen kann entscheidend sein, um Frust, Schulangst und ein geringes Selbstwertgefühl zu vermeiden.
Ein Interview mit der Dyskalkulietherapeutin Susanne Kraut veranschaulicht dies. Im Video erläutert sie, was genau dahintersteckt, wann erste Anzeichen bei Kindern erkennbar sind, sowie welche Möglichkeiten der Testung und Therapie bestehen. Zugleich macht sie deutlich, dass Familien in Bayern vor besonderen Herausforderungen stehen, da dort bislang – anders bei einer Lese-Rechtsschreib-Schwäche – kein Nachteilsausgleich für betroffene Kinder vorgesehen ist.
Der Bayerische Elternverband (BEV) sieht beim Thema Dyskalkulie in Bayern deutlichen Handlungsbedarf, weshalb wir unlängst eine Pressemitteilung dazu verfasst haben.
Unterstützung und weiterführende Informationen können sich Eltern auch beim Landesverband Legasthenie & Dyskalkulie Bayern e. V. holen. Darüber hinaus wurde von betroffenen Eltern die Initiative „Rechtsfonds Dyskalkulie“ ins Leben gerufen, die juristische Hilfe anbietet.
Schulbarometer 2025/26: Viel Stress, wenig Chancen – und mitreden? Eher nicht.
Die aktuellen Ergebnisse des Deutschen Schulbarometers zeigen eine besorgniserregende Entwicklung: Jedes vierte Kind gilt inzwischen als psychisch belastet – erstmals steigt dieser Wert seit der Pandemie wieder an. Besonders betroffen sind Kinder aus einkommensarmen Familien sowie mit sonderpädagogischem Förderbedarf. Psychische Gesundheit ist damit auch eine Frage sozialer Gerechtigkeit.
Gleichzeitig wird deutlich, wie stark Schule selbst das Wohlbefinden beeinflusst. Überforderung, Leistungsdruck und Mobbing belasten viele Schülerinnen und Schüler, während Unterstützung, ein gutes Klassenklima und echte Mitbestimmung stärken. Doch genau daran fehlt es oft: Viele Kinder und Jugendliche fühlen sich bei Unterricht, Prüfungen und Bewertungen kaum beteiligt. Auch Mobbing bleibt für viele Alltag – in der Schule wie online. Umso wichtiger ist es, Schule als sozialen Lebensraum ernst zu nehmen.
Die gute Nachricht: Gerade bei der Mitbestimmung kann Schule konkret ansetzen. Der BEV setzt sich hier seit Langem mit eigenen Projekten ein – etwa mit seinen „Future Labs“, in denen Kinder und Jugendliche aktiv mitgestalten und erleben, dass ihre Stimmen zählen.
Mit Zivilcourage gegen Gewalt einen Preis gewinnen – noch bis 22. Mai 2026 bewerben!
Wie begegnen Schulen psychischer und physischer Gewalt unter Jugendlichen? Diese Frage werfen die Münchner Inner Wheel Clubs auf und loben damit zum vierten Mal den Inner Wheel Zivilcourage Preis aus. Ausgezeichnet werden herausragende Projekte an Mittel- und Realschulen sowie Gymnasien in Bayern mit einem Preisgeld von insgesamt 5.000 €. Ziel ist, die Zivilcourage an den Schulen zu fördern und Schülerinnen und Schüler zu einem respektvollen, gewaltfreien Miteinander anzuleiten. In der hochkarätigen Jury darf der BEV die Elternsicht vertreten.
Ihre Schule lebt Zivilcourage? Dann machen Sie mit und reichen Sie Ihr Projekt ein für ein starkes Miteinander ohne Gewalt! Ausgezeichnet werden Projekte, die innerhalb der letzten zwei Jahre im Rahmen der schulischen Arbeit stattgefunden haben. Auch im Prozess befindliche Projekte können eingereicht werden. Einsendeschluss für die Anträge ist der 22. Mai 2026. Die Preisverleihung findet am 3. Juli 2026 in München statt. Bewerbungsformular und weitere Informationen finden Sie hier.
Bundesweite Eltern-Umfrage zum Social-Media-Verbot
Netzpolitik.org hat eine bundesweite Umfrage unter Elternverbänden über das gerade öffentlich diskutierte Social-Media-Verbot für Jugendliche durchgeführt. Hierzu durfte auch der BEV für Bayern Stellung nehmen. Den vollständigen Artikel finden Sie hier.
Wie es konkret aussehen könnte, wenn die Alterskontrollen kommen, und worauf sich Eltern dann einstellen müssen, hat netzpolitik.org hier zusammengefasst.
Dies & Das
LRS neu denken: Was neue Definitionen und aktuelle Studien für die Diagnostik in der Grundschule bedeuten
DysMaTe bietet am 20. April 2026 ein kostenfreies Webseminar für Eltern, Lehrkräfte und Interessierte zum Thema LRS an. Die Veranstaltung findet online statt und bietet praxisnahe Impulse sowie Austauschmöglichkeiten zu aktuellen Themen rund um Schule und Lernen. Anmeldung und weitere Informationen hier.
Evaluationsstudie zum universellen Präventionsprogramm „Mit Gefühlswellen umgehen“
Mit dem Programm DUDE erhalten Schülerinnen und Schüler der 6. und 7. Jahrgangsstufe die Möglichkeit, in fünf jeweils 90-minütigen Modulen gemeinsam im Klassenverband den bewussten Umgang mit ihren Emotionen zu erlernen und dadurch ihre psychische Gesundheit nachhaltig zu stärken. Weitere Infos hier.
Cyber & Cosmos – Zukunftskompetenzen für Schulen in Bayern
Wie sicher ist unsere digitale Zukunft – und was hat das mit Raumfahrt zu tun? Das Projekt „Cyber & Cosmos“ des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e. V. bringt Schülerinnen und Schülern spannende MINT-Themen wie Cybersicherheit, KI und Raumfahrt praxisnah näher. Interaktive Workshops fördern digitale Kompetenzen und Zukunftswissen. Jetzt mehr entdecken und eintauchen.
Impulse für die Praxis: Educasts zur Berufsorientierung
Wie gelingt gute Begleitung in der Berufsorientierung? Die Educasts des Berufsorientierungsprogramms liefern praxisnahe Einblicke in Themen wie Kommunikation, Reflexion, KI oder den Umgang mit psychischen Belastungen bei Jugendlichen. In kompakten Podcast-Folgen erhält man konkrete Anregungen, wie sie junge Menschen stärkenorientiert und individuell unterstützen können.
JobChallenge: Berufsorientierung zum Mitfiebern
Das Format „JobChallenge“ von Bayerischem Rundfunk und Südwestrundfunk lässt Jugendliche direkt in Ausbildungsberufe eintauchen: Sie meistern echte Aufgaben unter Zeitdruck – unterstützt von Azubis. Die YouTube-Reihe für 14–18-Jährige vermittelt spannend Einblicke in Anforderungen, Aufgaben und Verdienstmöglichkeiten. Ideal zur Berufsorientierung im Unterricht oder zuhause.
Kreativ, digital, zukunftsnah: Jetzt bei der videochallenge mitmachen!
Wie funktionieren große Unternehmen – und was hat das mit deiner Zukunft zu tun? Bei der b@s videochallenge analysieren Schülerinnen und Schüler im Team oder alleine ein Unternehmen und präsentieren ihre Ergebnisse in einem eigenen Video. Dabei werden nicht nur wirtschaftliche Zusammenhänge greifbar, sondern auch Medienkompetenz, Kreativität und Teamarbeit gestärkt. Die Teilnahme ist flexibel im Unterricht oder in Projekten möglich. Einsendeschluss ist der 1. Oktober 2026.
Am 23. Mai ist Ehrentag – mitmachen!
Der erste bundesweite „Ehrentag“ rund um den 23. Mai 2026 feiert den Geburtstag des Grundgesetzes mit Mitmach-Aktionen, die gesellschaftliches Miteinander und Engagement stärken sollen. Besonders Eltern an Schulen können ihr Ehrenamt sichtbar machen und neue Mitwirkende gewinnen. Informationen, Materialien und ein „Engagement-Finder“ zur Planung und Suche von Aktionen stellt die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt auf www.ehrentag.de bereit.
Die plus-KULTUR Begabtenförderung für Schülerinnen und Schüler
Das Programm plus?KULTUR fördert besonders begabte Jugendliche, die gerne lesen, schreiben und über Politik oder Philosophie nachdenken. Von Klasse 10 bis zum Abitur erhalten sie an ausgewählten Internaten intensive Förderung, u. a. durch Denkwerkstätten, Sokratische Seminare, Essay Training und Debattieren. Das Angebot steht allen offen, die Beiträge sind einkommensabhängig gestaffelt. Bewerbung für 2026/27 ist noch bis 15. Mai möglich.
Strukturanalyse zur Gemeinschaftsverpflegung in Bayern
In Bayern läuft derzeit eine umfassende Umfrage der Landesanstalt für Landwirtschaft zur Gemeinschaftsverpflegung u. a. in Krippe, Kindergarten, Hort und Schule. Erfasst werden u. a. tägliche Essenszahlen, Produktionssysteme sowie der Einsatz regionaler und bioregionaler Produkte. Ziel ist eine fundierte Strukturanalyse für mehr „Bio“ und „Regio“. Damit genügend Einrichtungen und Caterer teilnehmen, wird um Unterstützung bei der Verbreitung der Umfrage gebeten.
Wir wünschen Ihnen einen entspannten Frühling!
Ihr Bayerischer Elternverband
Der Bayerische Elternverband steht allen Eltern in Bayern offen. Er ist gemeinnützig und an keine Konfession, politische Partei oder Schulart gebunden.
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