Mehr Sicherheit auf Schulwegen: BEV und VCD Bayern unterstützen Schulen und Familien mit praktischen Tipps – Neue StVO eröffnet Chancen
Bayern – Rechtzeitig vor Beginn des neuen Schuljahres unterstützen der Bayerische Elternverband (BEV) und der bayerische Landesverband des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) Schulen und Familien mit einer gemeinsamen Initiative für sichere Schulwege.
Ein Elternbrief mit Schulweg-Check sowie Banner der Aktion „Aktiv zur Schule“ wurden gemeinsam entwickelt und über den landesweiten Verteiler des BEV veröffentlicht. „Wir freuen uns über die sehr positive Resonanz auf unsere Initiative. Sie zeigt den großen Bedarf an praktischen Tipps, die Familien helfen, ihre Kinder auf einen sicheren und selbstständigen Schulweg vorzubereiten. Auch die Banner, die zur aktiven Mobilität aufrufen und im Umfeld der Schulen aufgehängt werden sollen, wurden schon zahlreich bestellt“, erklärt BEV-Landesvorsitzender Martin Löwe.
Die Initiative wird in den kommenden Wochen weiter ausgebaut. Noch vor Unterrichtsbeginn im neuen Schuljahr erscheint eine Checkliste für Kinder, die mit Bus und Bahn unterwegs sind. Ergänzend finden Familien, Schulen und Kommunen Informationen zur Kindesentwicklung, Verkehrsbildung und zu rechtlichen Fragen sowie Praxisbeispiele, weiterführende Links und Materialien auf der Projektseite des VCD. Der VCD-Landesverband vermittelt zusätzlich Kontakte zu regionalen Ansprechpersonen, die Schulen und Eltern bei Fragen und Aktionen vor Ort unterstützen.
Die Initiative versteht sich als praktische Unterstützung für Familien und Schulen. Gleichzeitig sind sich beide Verbände einig: Informationen und Engagement allein reichen nicht aus. Dauerhaft sichere Schulwege entstehen vor allem durch sichere Infrastruktur und angepasste Verkehrsregelungen.
„Tempo 30 auf Schulwegen und in Wohngebieten ist eine der wirksamsten Maßnahmen für mehr Sicherheit. Mit der Reform der Straßenverkehrs-Ordnung hat der Bund den Kommunen 2024 neue Möglichkeiten eröffnet, Schulwege sicherer zu gestalten. Entscheidend ist nun, dass diese von den Straßenverkehrsbehörden konsequent umgesetzt werden. Hier können und sollten auch die Elternvertretungen entsprechend aktiv werden und mit Nachdruck passgenaue Lösungen bei ihren Kommunen einfordern“, betont Susanne Abt, Vorstandsmitglied des VCD Bayern. „Denn Familien brauchen sichere Wege – nicht nur gute Ratschläge.“
Interessierte Schulen und Familien finden weitere Informationen sowie alle Materialien unter https://www.vcdbayern.de/projekte/sicher-zur-schule.
Für Rückfragen erreichen Sie Susanne Abt unter susanne.abt(at)vcd-bayern.de
***
„Die Schulen müssen den Kindern passen, nicht die Kinder den Schulen“ – Unter diesem Motto setzt sich der Bayerische Elternverband (BEV) seit 1968 für Chancengleichheit und Gerechtigkeit in der Bildung ein. Ziel ist die optimale Förderung jedes einzelnen Kindes - im Kindergarten, in der Schule und in der Familie.
Als Interessenvertretung der rund 3 Millionen bayerischen Eltern nimmt der BEV Einfluss auf die Schul- und Bildungspolitik in Bayern und unterstützt Eltern vor Ort, ihre Mitwirkung optimal gestalten zu können.
Der BEV steht allen Eltern in Bayern offen. Er ist gemeinnützig und an keine Konfession, politische Partei oder Schulart gebunden. Mehr Informationen finden Sie unter www.bev.de/ueber-uns
Bei Fragen zu dieser Pressemitteilung wenden Sie sich bitte an
Martin Löwe
Landesvorsitzender
martin.loewe(at)bev.de
Tel.: +49 172 8621281

