BEV-aktuell Januar 2026

Erstellt von Bayerischer Elternverband e.V. | | Information

EDITORIAL

Liebe Eltern,

stürmisches Wetter, glatte Straßen, aber dennoch kein Unterrichtsausfall: Dieser Winter führt uns vor Augen, wie wertvoll die moderne Technik inzwischen für Schule und Bildung sein kann. Digitale Lernplattformen, Videokonferenzen und gut vorbereitete Materialien helfen dabei, Schulbildung auch dann aufrechtzuerhalten, wenn der Weg ins Klassenzimmer nicht möglich ist.

Gleichzeitig zeigt sich: Die Technik ist längst alltäglich – doch ihr Einsatz in der Schule sorgt weiterhin für Diskussionen, Unsicherheiten und Aufregung. Besonders deutlich wird das beim Thema Künstliche Intelligenz, aber auch bei der Nutzung sozialer Medien.

Genau hier möchte das BEV-Angebot 2026 ansetzen: Es dreht sich schwerpunktmäßig um die Digitalisierung in der Schule und unterstützt Eltern, Lehrkräfte und Schulen dabei, aktuelle Entwicklungen einzuordnen und souverän damit umzugehen. Den Auftakt macht ein Online-Vortrag von Sebastian Schmidt. Bereits letztes Jahr war die Nachfrage nach dem Thema „KI in Schule und Erziehung“ riesig, weshalb wir ihn jetzt wiederholen. Die Einladung mit allen Informationen sowie viele weitere Weiterbildungsangebote und Wissenswertes finden Sie unten.

Die Themen im Überblick:

    • Onlinevortrag „KI in Schule und Erziehung“ am 22. Januar 2026
    • Social Media, Kinder und Recht – was Eltern wissen sollten
      • Pädagogische Perspektive: Chancen und Grenzen
      • Rechtliche Debatte: Australien als Vorbild — aber nicht eins zu eins übertragbar
      • Alternativen zu Big-Tech-Plattformen
      • Unsere Handlungsfelder im Kontext digitaler Lebenswelten
      • Fazit und weiterführende Links für Eltern
    • Fortbildung für Elternbeiräte
    • Lernentwicklungsgespräche & Zwischenzeugnisse in Bayern 2026
    • Save the Date | 26. Juni 2026 | 2. Tagung „Activation is the key“
    • Dies & Das
      • Spotlight Erlangen: Legasthenie verstehen und unterstützen
      • Safer Internet Day 2026 – jetzt anmelden!
      • BesserLesen - Spracherkennung für Kinder
      • Kinderrechte stärken

    Viel Spaß beim Lesen!
    Ihr BEV-aktuell-Team

     

    Onlinevortrag „KI in Schule und Erziehung“ am 22. Januar 2026

    Künstliche Intelligenz (KI) ist längst Teil des Alltags unserer Kinder – in der Schule, bei den Hausaufgaben und im privaten Umfeld. Doch wie nutzen Kinder ChatGPT & Co wirklich? Und wie kann KI beim Lernen unterstützen, ohne es zu ersetzen?

    Der BEV lädt am 22. Januar 2026 um 19.30 Uhr herzlich zum kostenlosen Onlinevortrag „KI in Schule und Erziehung“ ein. Referent ist Sebastian Schmidt, Realschullehrer für Mathematik und Träger des Deutschen Lehrerpreises 2019 „Unterricht innovativ“. Sein Fokus liegt darauf, Schülerinnen und Schüler dort abzuholen, wo sie stehen, und Lernen wirksam weiterzuentwickeln.

    Die Teilnehmenden erhalten einen praxisnahen Überblick über aktuelle KI-Anwendungen im Schul- und Familienkontext. Thematisiert wird, wie KI im Unterricht eingesetzt wird, worauf Eltern zu Hause achten sollten und was für einen sinnvollen Umgang jetzt wichtig ist. In einem interaktiven Teil können KI-Tools selbst ausprobiert werden – aus der Perspektive der Kinder.

    Anmeldung hier erforderlich bis 20. Januar 2026.

     

    Social Media, Kinder und Recht – was Eltern wissen sollten

    Soziale Medien sind aus dem Alltag von Kindern und Jugendlichen nicht mehr wegzudenken. Plattformen wie TikTok, Instagram oder YouTube dienen nicht nur der Unterhaltung, sondern sind Orte, an denen junge Menschen sich austauschen, kreativ werden und soziale Kontakte pflegen. Gleichzeitig stehen Risiken wie Cybermobbing, Indoktrination, mangelnder Datenschutz oder psychischer Druck im Raum. Deshalb ist es wichtig, diese digitale Welt sowohl pädagogisch als auch rechtlich einzuordnen und Alternativen aufzuzeigen.

    Pädagogische Perspektive: Chancen und Grenzen
    Soziale Medien bieten Jugendlichen Raum für Kreativität, sozialen Austausch und Lernmöglichkeiten – etwa durch informative Videos, Interessensgleichgesinnte oder das gemeinsame Ausprobieren digitaler Formate. Gleichzeitig ist es wichtig, Kinder beim Entwickeln einer reflektierten Mediennutzung zu begleiten, statt nur zu verbieten: Gespräche über Inhalte, das Setzen gemeinsamer Regeln und ein Blick auf emotionale Aspekte und Selbstwahrnehmung gehören dazu. Eltern können z. B. darauf achten, gemeinsam altersgerechte Angebote zu erkunden, über Risiken zu sprechen und Mediennutzung aktiv zu begleiten. Mehr dazu hier.

    Rechtliche Debatte: Australien als Vorbild — aber nicht eins zu eins übertragbar
    In Australien trat Ende 2025 ein Gesetz in Kraft, das große Social-Media-Plattformen verpflichtet, keine Accounts von Nutzern unter 16 Jahren zuzulassen und geeignete Altersverifikationen einzuführen. Diese Vorschrift richtet sich an die Anbieter, nicht an die Kinder oder Eltern. Sie soll sicherstellen, dass Plattformen Verantwortung für den Schutz junger Nutzer übernehmen. Ein gesetzliches „Verbot“ der Nutzung im Sinne des Strafrechts ist sie nicht.

    In der EU gibt es bislang kein vergleichbares pauschales Mindestnutzungsalter, jedoch wurden in den letzten Jahren verbindliche Schutzregeln für Kinder und Jugendliche im digitalen Raum beschlossen, und weitere Maßnahmen werden diskutiert:

    • Digital Services Act (DSA): Der DSA der EU verpflichtet Online-Plattformen, Maßnahmen zu ergreifen, um die Privatsphäre, Sicherheit und das Wohl von Minderjährigen zu schützen und Risiken wie schädliche Inhalte zu minimieren – etwa durch strengere Vorgaben gegen Hassrede, Cybergrooming und problematische Inhalte sowie durch mehr Transparenz bei Algorithmen. Zudem dürfen personalisierte Werbeanzeigen gegenüber Minderjährigen nicht mehr eingesetzt werden.
    • Politische Positionen & Debatten: Das EU-Parlament hat im November 2025 eine nicht verbindliche Resolution verabschiedet, in der unter anderem ein einheitliches Mindestalter von 16 Jahren für den Zugang zu Sozialen Medien vorgeschlagen wird. Dies schafft politischen Druck, ist aber noch kein Gesetz.
      Parallel wird der Ausbau von präventiven Bildungs- und Medienkompetenzangeboten diskutiert.
    • Altersverifikation & technische Entwicklungen: Die EU arbeitet an Leitlinien und Pilotprojekten für altersverifizierende Lösungen, z. B. Prototyp-Apps und eine digitale EU-Identitäts-Wallet, mit denen Plattformen künftig besser prüfen können, ob Nutzer unter bestimmten Altersgrenzen liegen.

    Ziel dieser Maßnahmen ist, Kinder besser zu schützen, ohne ihnen pauschal den Zugang zu digitalen Räumen zu verbieten. Auch in Deutschland wird diese Debatte zunehmend geführt – mit Fokus auf Schutz, Aufklärung und Begleitung statt reiner Verbote.

    Alternativen zu Big-Tech-Plattformen
    Trotz aller Bemühungen zeigen gesetzliche Regelungen nur eine begrenzte Wirksamkeit, da sich die Betreiber großer, populärer Plattformen ungern in die Karten schauen lassen. Sie verfolgen in der Regel wirtschaftliche Interessen und sind darauf ausgelegt, die Nutzer möglichst lange an die Plattform zu binden. Deshalb stellen sie sich als alternativlos dar. Tatsächlich aber gibt es Alternativen, und wir Eltern bzw. Familien haben Handlungsoptionen.

    Freie Netzwerke wie das Fediverse (u.a. Mastodon) oder alternative Messenger wie Signal oder Element sind weniger populär, bieten jedoch nahezu die gleichen Möglichkeiten zum sozialen Austausch, ohne dass die Jugendlichen den Interessen kommerzieller Anbieter ausgesetzt sind.

    Diese Alternativen auch im schulischen Umfeld zu etablieren, ist für unsere digitale Souveränität unverzichtbar. Helfen Sie uns, an Ihrer Schule bei Lehrkräften, Eltern, Schülerinnen und Schülern das Problembewusstsein hinsichtlich der Risiken der Nutzung kommerzieller Plattformen zu schärfen und ermutigen Sie sie, Chatgruppen bei alternativen Anbietern (z. B. Signal anstatt WhatsApp) zu installieren. Wir empfehlen Ihnen hierzu die „Wechselrezepte“ des CCC zur Unabhängigkeit von großen Plattformbetreibern, die im Rahmen der Initiative „Digital Independence Day“ wirkungsvoll und mit Hilfestellung umgesetzt werden können. Weitere Infos hier auf BR24.

    Unsere Handlungsfelder im Kontext digitaler Lebenswelten
    Für den Bayerischen Elternverband (BEV) liegen in der Digitalisierung Chancen und Herausforderungen zugleich. Deshalb wirken unsere gleichnamigen Arbeitsbereiche unter folgenden Prämissen zusammen.

    • Digitale Bildung: Kinder und Jugendliche sollen digitale Technologien kompetent und selbstbestimmt nutzen lernen – mit Blick auf Chancen und Risiken. Bewusst gestaltete Mediennutzung und Medienkompetenz stehen dabei im Zentrum.
    • Nachhaltiges Lernen: Lernen soll nicht nur kurzfristig erfolgreich sein, sondern langfristig tragfähig – auch im digitalen Kontext. Dies bedeutet, Medien und digitale Tools so zu nutzen, dass sie zur Lernfreude beitragen und nicht zu Stress oder Überforderung führen.
    • Stressprävention: Besonders im digitalen Zeitalter wächst der Druck auf Kinder und Jugendliche. Der BEV-Arbeitskreis „Kindlicher Stress“ setzt sich dafür ein, Belastungen (wie etwa durch permanente Erreichbarkeit) sichtbar zu machen und Eltern, Schulen und Entscheidungsträger für stressreduzierende Strategien zu sensibilisieren.

    Fazit und weiterführende Links für Eltern
    Social Media ist kein Schwarz-Weiß-Thema: Sie bietet Entfaltungsmöglichkeiten, Vernetzung und Lernräume, birgt aber auch Risiken für die Persönlichkeitsentwicklung, die psychische Gesundheit, Datenschutz und Sicherheit im Netz. Eine ausgewogene Begleitung – durch Gespräche, klare Regeln und altersgerechte Medienbildung – hilft Kindern und Jugendlichen, souverän und sicher digitale Räume zu nutzen. Zu Ihrer Information hier einige qualifizierte Websites, die pädagogisch und rechtlich fundierte Orientierung bieten. Viele weitere Links finden Sie auch hier.

    Pädagogische & leicht verständliche Portale

    • SCHAU HIN! – Elterninfos zu digitalen Medien, altersgerechte Tipps und Gesprächsanregungen
    • klicksafe.de – umfangreiches Portal zu Sicherheit im Netz inklusive Materialien für Familien
    • Internet-ABC – erklärt Internet und Social Media leichtverständlich für Kinder und Eltern

    Rechtliche & sicherheitsorientierte Informationen

    • BMBFSFJ – Medienkompetenz-Initiativen – staatliche Hilfen und Programme für Erziehende
    • kinderrechte.de – Medienbildung & Jugendmedienschutz – Praxiswissen zum rechtlichen Schutz und zur Medienkompetenz
    • Familienland Bayern – FAQs Social Media – praxisnahe Antworten für Eltern über Chancen und Risiken digitaler Kommunikation

     

    Fortbildung für Elternbeiräte

    Sie sind neu im Amt als Elternvertreter, schon erfahren oder interessieren sich dafür? Sie brauchen den Durchblick oder wollen erfahren, was sonst noch geht? Dann sind unsere Online-Abendseminare genau richtig für Sie. Hier erfahren Sie mehr zu Rechten, Pflichten und Gestaltungsmöglichkeiten als Elternvertreter. Anhand von Praxisbeispielen wird dabei der Handlungsspielraum der Elternbeiratsarbeit ausgelotet. Folgende Termine stehen fest:

    Bei entsprechender Nachfrage bieten wir weitere Termine an. Zusätzlich beraten wir auch gerne individuell.

    Diese Leistungen sind für unsere Mitglieder kostenlos, für Nichtmitglieder erheben wir jeweils Unkostenbeiträge. Weitere Informationen und die jeweils aktuellen Seminartermine finden Sie hier.

    Übrigens: Die Erstattung der Kosten für diese Elternsprecher-Fortbildung kann unter Hinweis auf § 2 Abs. 4 Satz 2 AVBaySchFG i. V. m. Art. 3 Abs. 2 Nr. 5 BaySchFG vor der Maßnahme beim Sachaufwandsträger beantragt werden.

     

    Lernentwicklungsgespräche & Zwischenzeugnisse in Bayern 2026

    In Bayern gibt es seit einigen Jahren die Möglichkeit, Lernentwicklungsgespräche (LEG) als Alternative oder Ergänzung den klassischen Zeugnissen einzusetzen. Diese dienen dazu, Leistungen, Lernfortschritte und Entwicklungsziele gemeinsam zwischen Lehrkraft, Schülerin bzw. Schüler und den Eltern zu besprechen und zu dokumentieren.

    Lernentwicklungsgespräche an Grundschulen
    Das Zwischen- oder Jahreszeugnis kann in den Jahrgangsstufen 1 bis 3 durch ein LEG ersetzt werden (vgl. § 15 Abs. 7 GrSO).

    Ein ausführlicher Leitfaden dazu ist auf der Website des Staatsinstituts für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) verfügbar und gibt praktische Hinweise zur Gestaltung der Gespräche und Zeugnisse.

    Lernentwicklungsgespräche an weiterführenden Schulen – was ist möglich?
    An weiterführenden Schulen sind LEG als vollwertiger Zeugnisersatz in der Regel nicht vorgesehen. Dennoch gibt es vergleichbare Gesprächs- und Rückmeldeformate, die Eltern kennen sollten.

    Mittelschule: Das Zwischenzeugnis kann in den Jahrgangsstufen 5 bis 7 durch ein LEG ersetzt werden, in den Jahrgangsstufen 8 und 9 kann das LEG nur ergänzend zum Zwischenzeugnis erfolgen (vgl. § 18 Abs. 9 und 10 MSO).

    Realschule, Gymnasium, Wirtschaftsschule: Hier bleiben Notenzeugnisse verbindlich, das Zwischenzeugnis kann jedoch in den Jahrgangsstufen 5 bis 8 durch mindestens zwei schriftliche Informationen über das Notenbild ersetzt werden. Somit ist eine häufigere Leistungsrückmeldung möglich (vgl. § 31 Abs. 2 RSO bzw. § 40 Abs. 2 GSO bzw. § 25 Abs. 2 WSO).

    Die Entscheidung, ob und in welcher Form Gespräche bzw. Alternativen zum Zwischenzeugnis stattfinden, trifft die Lehrerkonferenz im Einvernehmen mit dem Elternbeirat bzw. Schulforum der jeweiligen Schule vor Unterrichtsbeginn des Schuljahres. Die Entscheidung gilt somit immer nur für das folgende Schuljahr.

    Unabhängig von Zeugnisalternativen haben Eltern an allen Schularten jederzeit das Recht auf Information und Beratung zum Leistungsstand ihres Kindes (vgl. Art. 75 BayEUG bzw. § 12 Abs. 2 BaySchO). Hierzu können Eltern-Schüler-Lehrkraft-Gespräche, Beratungsgespräche bei Lern- oder Leistungsproblemen bzw. für die Laufbahnberatung individuell in Elternsprechstunden vereinbart werden.

    Zwischenzeugnisse
    Die Zwischenzeugnisse werden in der Regel am letzten Unterrichtstag der zweiten vollen Unterrichtswoche im Februar ausgestellt. Für das Schuljahr 2025/26 ist das der 13. Februar 2026.

     

    Save the Date | 26. Juni 2026 | 2. Tagung „Activation is the key“

    Herzliche Einladung zur 2. Tagung „Activation is the key“ in Nürnberg!

    Unser Hauptthema ist: Selbstregulierendes Lernen in der Praxis

    Kommen Sie zum pädagogischen Praxisaustausch mit Informationsmesse für die gesamte Schulfamilie. Im Vorfeld der Tagung werden ab Mai 2026 Online-Vorträge zum Einstieg in die Thematik angeboten. In Nürnberg findet dann am Freitag, den 26.6.2026 ab 11 Uhr die Tagung in Präsenz statt. Lehrkräfte werden sich wie letztes Jahr auch über FIBS anmelden können.

    Freuen Sie sich auf:

    • praxisnahe Einblicke in selbstregulierendes Lernen
    • neurowissenschaftliche Erkenntnisse für wirksamen Unterricht
    • aktivierende Unterrichtskonzepte wie dialogorientierten Unterricht, Draußenlernen und Retrieval Practice

    Unter anderem werden folgende Experten dabei sein:

    • Prof. Dr. phil. habil. Klaus Konrad, Professor für Pädagogische Psychologie, Pädagogische Hochschule Weingarten – Autor von Selbstgesteuertes Lernen neu denken: Mit neuen Konzepten von der Lehrersteuerung zum Schülerhandeln (Beltz), einem aktuellen wissenschaftlich fundierten Buch zur Förderung selbstregulierenden Lernens im schulischen Kontext.
    • Dr. Barbara Oakley, Professor of Engineering an der Oakland University – Autorin von Learn Like a Pro: Science-Based Tools to Become Better at Anything, einem praxisorientierten, auf neurowissenschaftlichen und kognitionspsychologischen Erkenntnissen basierenden Werk über effektive Lernstrategien.

    Bitte merken Sie sich den Termin 26. Juni 2026 vor – weitere Informationen folgen.

     

    Dies & Das

    Spotlight Erlangen: Legasthenie verstehen und unterstützen

    Legasthenie und Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten betreffen viele Kinder – oft bleibt unklar, was wirklich dahintersteckt und wie Eltern, Schule und Therapeutinnen bzw. Therapeuten gezielt unterstützen können. In unserer Sonderausgabe „Legasthenie Dialog“ spricht Dr. Nina Hellwig, erfahrene Legasthenie-Expertin und Institutsleiterin, u. a. darüber, was Legasthenie eigentlich bedeutet und wie man sie von einer LRS unterscheidet, wie eine Therapie wirkt und wie Eltern ihre Kinder nachhaltig stärken können.
     

    Safer Internet Day 2026 – jetzt anmelden!

    Mit dem Motto „KI and me. In künstlicher Beziehung.“ stellt klicksafe zum Safer Internet Day 2026 die Frage in den Mittelpunkt, wie sich die zunehmende Nutzung von KI-Begleitern auf unser Miteinander und vor allem auf das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen auswirkt. Schauen Sie doch mal bei der Landing-Page zum Safer Internet Day 2026 rein. Die klicksafe Schulstunde zu „KI and me.“ findet am 10.02.2026 statt. Melden Sie Ihre Klassen jetzt kostenlos an!
     

    BesserLesen - Spracherkennung für Kinder

    In der Oktoberausgabe unseres Newsletters hatten wir dieses Projekt bereits thematisiert. Nun ist die Leselern-App im Teststadium. Zur Evaluation werden Eltern von Grundschülern (3. und 4. Klasse) gesucht, welche die App im Zeitraum März/April 2026 zu Hause im Alltag verwenden und bewerten. Teilnehmende Eltern können bei Interesse noch vor Projektpublikation anonymisierte statistische Ergebnisse der Studie erhalten.

    Die Leselern-App ist mit einer KI-basierten Aussprachebewertung ausgestattet, welche ein direktes Feedback auf die vorgelesenen Inhalte gibt. Anhand des Feedbacks können Ihre Kinder sofort Fehler erkennen, verbessern und somit ihre Lesekompetenz steigern. Zusätzlich wird mit spielerischen Elementen die Lesemotivation Ihres Kindes hochgehalten. Es werden keine Sprachaufnahmen ihres Kindes über das Internet übertragen. Die Auswertung findet vollständig auf dem mobilen Endgerät statt!

    Ziel der Anwendung ist es, dass Ihr Kind mit der App im Alltag zu jeder Zeit eigenständig lesen und somit die eigenen Lesefähigkeiten stetig verbessern kann.

    Das Projekt BesserLesen ist ein Verbundprojekt zwischen der Technischen Universität Braunschweig, der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Technischen Universität München. Es wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

    Bei Interesse wenden Sie sich per E-Mail an besserlesen(at)tu-braunschweig.de unter Angabe Ihrer E-Mail-Adresse, der Klasse Ihres Kindes (Anforderung: 3. oder 4. Klasse) sowie des verfügbaren iPads (Anforderung: Apple/iOS).

    Damit die Studie durchgeführt werden kann, werden mindestens 100 Teilnehmerinnen bzw. Teilnehmer benötigt. Geben Sie diese Informationen daher gerne an Freunde und Bekannte weiter.
     

    Kinderrechte stärken

    Dominic Heine fordert in einer Petition an den Bayerischen Landtag, dass Bayern den Posten eines oder einer Kinderrechtsbeauftragten schafft. Die Petition kann hier gezeichnet werden.

    Damit Politiker erkennen, dass das Anliegen von Eltern, Schulen und Jugendlichen breit getragen wird, ist neben den formalen Unterschriften jetzt besonders wichtig, dass Eltern ihre Perspektive öffentlich und sichtbar einbringen, z. B. durch Weiterleitung der Petition über Elternverteiler, Thematisierung von Kinderrechten in Elternbeiratssitzungen, Gespräche mit lokalen Abgeordneten, Leserbriefe oder Interviews in der lokalen Presse oder öffentliche Elternabende oder Diskussionsrunden.

    Über die Petition und eine „kinderfreundliche“ Kommune berichtet u. a. die SZ.

     


     

    Ihr Bayerischer Elternverband

     


    Der Bayerische Elternverband steht allen Eltern in Bayern offen. Er ist gemeinnützig und an keine Konfession, politische Partei oder Schulart gebunden.

    Alle Eltern können sich gerne auch persönlich für diesen Newsletter anmelden.